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Die Geschichte der Karnevalsorden

 

 

 

 

 

Die Geschichte des Fastnachts- oder besser gesagt des Karnevalsorden begann in Köln etwa zu Anfang des 19. Jahrhunderts. Genau wie die dem Militär nachempfundenen Uniformen sollte auch der Orden die Geringschätzung der preußischen Obrigkeit ausdrücken. Man wollte sich auflehnen und damit staatliche Auszeichnungen (Orden, Schärpen usw.) verspotten.

 

Auf einer Karnevalsveranstaltung im Jahre 1824 soll dann auch eine Karnevalsprinzessin einen Orden mitgebracht und aus Dank für die Verleihung einen solchen ebenfalls erhalten haben. Sitzungspräsidenten sollten damit aber bereits ihre Kleidung geschmückt haben.

 

Heute zählen Fastnachtsorden zum festen Bestandteil eines jeden Narren. Man verleiht sie als Kampagneorden (evtl. mit der Gestaltung des jeweiligen Mottos), als Zeichen der Ehrung oder Zugehörigkeit zu einer Formation (Elferrat, Senatoren, Vereinssponsoren), im hessischen Raum aber insbesondere als Dank und Anerkennung für geleistete Dienste und besonderes Engagement. Hierzu zählen natürlich auch die Verbandsorden wie z.B. vom Bund deutscher Karneval (BdK) oder den angeschlossenen Regionalverbänden (für uns zuständig ist die Interessengemeinschaft mittelrheinischer Karneval - IGMK).

 

Mit speziellen Orden werden natürlich auch besondere Persönlichkeiten ausgezeichnet. Der wohl bekannteste ist der Orden wider den tierischen Ernst, der alljährlich in Aachen verliehen wird. Auch dient in etlichen Karnevalsvereinen, insbesondere im Rheinland der Verkauf des Ordens dazu die Kosten der Session zu finanzieren.

 

So wurde aus einer ursprünglichen Persiflage auf die Ordensflut des preußischen Staates genau das Gegenteil. Wehe dem Sitzungspräsidenten, der jemanden bei den alljährlich zu vergebenen Auszeichnungen vergisst.

 

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